Archiv für Januar 2011

Wochenend Supervision 3/4 20ELF

Drum n Bass meets 50s - - - why not?

Am Samstag habe ich mich erst spät aus dem Haus getraut. Das lag aber auch zum einen daran, dass ich in der Ruffm – Sendung auf Radio X an dem Drum ‚n‘ Bass – Set der Hanauer DJ – Newcomerin (Xenia) Redraven (guckt ma‘ auf Facebook) hängengeblieben bin, weil sie grandios diverse Drum ‚n‘ Bass Substile gekonnt kombinierte, was mir sehr symphatisch war, weil mir dieses Stilnazitum von manch anderem DJs nämlich auf die Nerven geht („Ich leg‘ nur liquid auf, aber nur Releases zwischen 2006 – 2008 vom Label x & y & z…“).
Aber von der Auflegekompetenz der jungen Dame kann man sich am kommenden Freitag im Tanzhaus West auf der Urban Breaks – Party überzeugen. Es stammen ja viele gute Musiker und DJs aus der HUer – Ecke: C-Rock, Julian Smith, Gebrüder Grimm, Kabuki, Megashira, MC Ronin, D. Diggler, Reverend Schulzz, Ugly ugly Marsmen etc pp, um nur einige zu nennen.

Zum anderen kam ich den ganzen Samstag tagsüber nicht so in die Puschen (Irgend jemand muss mir Alkohol ins Bier gemischt haben. Man hört ja immer so Sachen…), weil wir als Dynamic Super Soul am Freitagabend im Ponyhof offiziell debütiert aufgelegt haben und die Party entsprechend derb war und lange ging. Darüber hinaus hatten sich bei uns die Jungs von A.S.M. (A State of Mind – genau die, von denen der liebe Onkel Holger Menzel auch das aktuelle Musikvideo produziert hat!) angekündigt, und so verbrachten DJ Fade und seine Mannen (Green T & FP) auch ein Weilchen hinter den Plattentellern, am Ende dann im Back2Back – Modus mit DJ Pure und haben die Party amtlich GEROCKT. An dieser Stelle DANKE DANKE DANKE an alle, die da waren, ihr wart so dermassen grandios, daß uns gar keine anderen Worte dazu einfallen!

Aber nein, zum anderen musste ich am Samstag mal dem Elend probeliegen, den Main überqueren, denn das Cocouniversum rief ins Destinos nach Bornheim, einem Stadtteil, in dem man sich ja ansonsten gerne aufhält. Mir ist ja das Publikum zu PromiDinnerKonsumenten-mäßig, aber das ist ja auch Ansichts- & Geschmackssache, allerdings habe ich so auch mitbekommen, dass es den Laden schon seit 8 Jahren gibt, denn das wird am Mittwoch, dem 26.01.20ELF ab 19 Uhr gebührend gefeiert, für 10 E’s gibts ’ne Mix-CD, Fingerfood und Julian Smith auf den silbernen Plattenteller.
An dieser Stelle einen „Herzlichen Glückwunsch zum 8ten Geburtstag!“. Ich war ja auch immer gerne da, als ich noch in Bornheim gewoht hatte, das lag immer so praktisch auf dem Weg zur Schaubar.
Ausserdem haben sie einen schönen, tollen, großen Raucherraum, jetzt wo ja die ganzen Nichtraucher zuhause bleiben, im Gründerzeitstil mit riesigen Designerlampen und gewölbter Decke. (Mein Architektenkumpel brachte Licht ins Dunkel meiner Unwissenheit, diese Decken, so klärte er mich kenntnisreich auf, nennt man auch Preußische Kappendecke oder Berliner Gewölbe.)
Nachdem ich genug Kappendecke geguckt hatte, war ein Seitenwechsel von Nöten, wollte ich doch noch im Dreikönigskeller DJ Kaiser L einen Besuch abstatten, hat er doch nach dem Konzert der The Rosary Brothers zusammen mit Tony Treble & Max Moustache an den Plattentellern gedreht und alles aus der 50ger – Ecke gespielt, was Spass macht (Raw Blues, Rythm ‚n‘ Blues, Rock ‚n‘ Roll…).
Am kommenden Wochenende kann man sich Kaiser L wieder am Freitag im 3kk anhören, während am Samstag die Bumblebees im gleichen Theater auflegen, da weiß ich ja, wo ich mal vorbeigucken werde.
Auf dem Heimweg bin ich nochmal in die Alte Liebe gefallen, wo ich die Erkenntnis gewonnen habe, dass es manchmal von Vorteil sein kann, einen Terminplaner zu besitzen…

Ein gewohnt gekonnt verbrachtes Wochenende, allerdings könnte die blöde Kälte doch mal auf dem Mars überwintern.

//ptrk